Aktuelles

(15. Dezember 2018)

Holzmarkt

Nadelholz:

Nach wie vor haben wir beim Fichtenrundholz infolge der Käferkalamität ein massives Überangebot und folglich einen Käufermarkt. Die Preise sind aufgrund der hohen Holzmengen in diesem Sortiment in den Keller geraten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schadholzaufarbeitung sicher noch einige Monate andauern wird und somit mit einer zeitnahen Entlastung des Rundholzmarktes nicht zu rechnen ist. Die prall gefüllten Waldlager wirken sich auch negativ auf die Abfuhrsituation aus, was für die Anbieterseite nicht zufriedenstellend sein kann. 

Im Sog des Fichtenrundholzpreises musste auch der Kiefernpreis deutlich nachgeben. 

Nichts desto trotz müssen jetzt noch vorhandene Käfernester eingeschlagen und das Schadholz vermarktet werden. Nutzen Sie die Wintermonate! 

Frischholz ist gesucht und kann zu vernünftigen Preisen abgesetzt werden. Für Europäisches Lärchenstammholz und Douglasien von guter Qualität sind auch weiterhin sehr hohe Preise zu erzielen.

Beim Papierholz gibt es keine Änderungen, der Absatz ist gesichert. 


Laubholz:

Beim Laubstammholz ist die Nachfrage nach Eichen ungebrochen hoch. Von den Käufern werden astfreie Erdstämme bevorzugt, was sich im Preis widerspiegelt. Bei der Esche übertrifft zur Zeit das Angebot bei Weitem die Nachfrage. Buchen ab der Stärkeklasse L4 bei entsprechend guter Qualität (B-Stämme) sind ebenfalls vermarktbar, bei zufriedenstellenden Preisen. 

Buchen- und Eschenindustrieholz (IL) wird zur Zeit ebenfalls stark nachgefragt, die Abfuhr ist problemlos und zügig. Alle Laubholzarten müssen bis Ende Januar 2019 bereitgestellt sein und Kleinmengen an einem gemeinsamen Lagerplatz gebracht werden, der jederzeit LKW-befahrbar ist – auch bei Regenwetter.


Bitte erfragen Sie die tagesaktuellen Rundholzpreise und die gewünschte Aushaltung des Holzes bei der Geschäftsstelle in Bleichenbach, da kurzfristige Änderungen immer wieder möglich sind.


Sprechzeiten der WBV-Geschäftsstelle:

  Montag bis Freitag: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr